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Westumfahrung Seeshaupt

West-Umfahrung von Seeshaupt im Rahmen des Dorfentwicklungsprogrammes

Liebe Seeshaupter,

dieses Thema bewegt mich und meine Familie als unmittelbar Betroffene schon sehr lange.

Unsere beiden Dorfstraßen, die Seeseitener- und in Fortsetzung die Osterseenstraße, durchfahren im Schnitt täglich 3.500 Fahrzeuge (Stand 2006) angefangen vom Fahrrad bis zum Schwerlastverkehr im 40 Tonnen-Bereich.

Hierzu können Sie, durch anklicken, einen Zeitungsartikel des Merkurs vom 10. März 2011 abrufen. 

Es ist die allen Einheimischen bekannte Abkürzung von der Penzberger- vorbei am Bahnhof zur Weilheimer Straße und umgekehrt. Der größte Teil davon ist reiner Durchgangsverkehr den wir Anlieger nicht wollen und von dem die Gemeinde nichts hat, außer den enormen Kosten für die Erhaltung unserer Dorfstraße.

Im April 2009 erkundigte ich mich beim staatl. Straßenbauamt in Weilheim nach der Machbarkeit der West-Umfahrung von Seeshaupt mit Anbindung an den geplanten Kreisverkehr in der Weilheimer Straße St 2064. Von Herrn Merz bekam ich die Auskunft: Die West-Umfahrung von Seeshaupt ist grundsätzlich möglich, eine überschlägige Kostenabschätzung beläuft sich auf 4 Mio. Euro inklusive der notwendigen Bahnunterführung an der Penzberger Straße.

Vorläufig einziges Problem: Seeshaupt müsste einen Antrag auf Prüfung stellen, was bisher leider noch nicht geschehen ist. Die notwendige Begründung dafür: Der hohe Anteil an Durchgangsverkehr ist für die betroffenen Anwohner von Seeshaupt nicht zumutbar.

Um das Interesse der Seeshaupter Bürger zu bekunden sammelte ich in den letzten Wochen 321 Unterschriften für diesen Vorschlag sowie eine Querungshilfe (Zebrastreifen) am Bahnhof und an der Altglassammelstelle im Rahmen des Dorfentwicklungsplanes und übergab diese am 10.01.2011 unserem Bürgermeister Herrn M. Bernwieser.

Für Ihre liebenswerte Unterstützung und den Zuspruch bei meiner Sammelaktion bedanke ich mich hier noch einmal ganz herzlich.

Der Streckenverlauf der West-Umfahrung: Vom geplanten Kreisverkehr an der Weilheimer Straße im weiten Bogen durch Waldgebiet bis zur Hohenberger Straße, Unterquerung der Hohenberger Straße vor der Abzweigung nach Ellmann und weiter durch die noch nicht aufgefüllte Kiesgrube Richtung Osten unter der Bahnlinie durch und aufsteigend zur Penzberger Straße auf Höhe des kleinen Parkplatzes (Fußweg zum Frechensee).

Naturschutzgebiete bleiben unberührt!

Um den Einfluss auf Wohngebiete (z.B. Ulrichs-Au) möglichst gering zu halten sind ein möglichst großer Abstand und Lärmschutzmaßnahmen die Grundvoraussetzug für eine mögliche Durchführung.

Durch eine äußerst umsichtige Planung sollte es möglich sein die Beeinträchtigung unserer FFH-Gebiete, Biotope und Landschaftsschutzgebiete auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Da die Planung von Staatsstraßen über sehr lange Zeiträume (10 Jahre) angelegt ist, haben wir Seeshaupter ausreichend Zeit diesen Vorschlag in Arbeitskreisen zu diskutieren und eine Lösung zu finden.

Da sich unser Gemeinderat und Bürgermeister M. Bernwieser für die Teilnahme am Dorferneuerungs- und Entwicklungsprogramm in der letzten GR-Sitzung entschieden hat, dürfen wir auf die baldige Einrichtung von Arbeitskreisen hoffen.

Ich sehe mit diesem Vorschlag eine Chance die ungünstige Verkehrssituation in Seeshaupt für die Zukunft wesentlich zu verbessern.

Die geplante Heraufstufung der Verbindung von Garatshausen nach Traubing zur Staatsstraße trägt der zunehmenden Verkehrsbelastung am Westufer des Starnberger Sees Rechnung. Mit der Westumfahrung von Seeshaupt könnten wir uns darauf einstellen. Dieses Internetforum bietet Ihnen bereits jetzt die Möglichkeit die Diskussion zu beginnen.

Mit freundlichen Grüßen, Georg Berchtold

Kommentare 

 
#10 SGK 2012-05-18 23:40
Lieber Herr Berchtold,

ja, die Trasse ist schon lange im Gespräch. Ja, es liegen Beschlüße vor. Ja, Sie wohnen an einer Straße, die man nicht gerade als verkehrsberuhig t betrachten kann. Das Letztere wußten Sie aber schon vor dem Kauf und nun unterstützen Sie eine Idee, die eine wundervolle Natur komplett zerstören würde! Auch Natur, die nicht den Stempel 'Naturschutzgebi et' trägt, ist erhaltens- und schützenswert. Mir sind auch bisher keine Verkehrsproblem e im Bereich der Seeseitener/Osterseenstraße aufgefallen, die eine zusätzliche Straße nötig machen würden.
Sind Sie schon einmal in der Ecke zwischen Weilheimerstraß e und Penzberger spazieren gegangen? Haben Sie sich schon einmal die wunderschöne Landschaft im Bereich der Trasse mal live/vorort angesehen?
Vielleicht sollten Sie das mal tun ...
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#9 Josef Zalud 2012-05-03 15:22
Zur Bürgerversammlu ng vom 26.04.2012 möchte ich feststellen:

Es gab nur einen einzigen Befürworter der Umgebung, Hr. Berchtold.
Alle anderen Anwesenden waren dagegen.
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#8 Wilma 2012-04-21 17:55
Zur Westumfahrung,w er soll das bezahlen?Die Gemeinde und auch der Landkreis schaffen es nicht einmal unsere Straßen im Ort zu sanieren. Habe mir einen Autoreifen kaputt gefahren. Wer bezahlt das? Schlaglöcher in der Weilheimerstras se.
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#7 Popoki 2012-03-08 15:58
Sollen wir noch eine Strasse haben, die der Ortschaft noch mehr Verkehr beschert. Wir haben doch schon die St.Heinricher-Weilheimerstras se, die Penzberger Strasse und die Strasse an der Sie wohnen. Man kann nicht nur an sich denken.
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#6 Josef Zalud 2012-01-31 15:46
Hallo Hr. Berchtold.

Ihre Einleitung: "dieses Thema bewegt mich und meine Familie als unmittelbar Betroffene schon sehr lange" trifft es wohl.

Leider treffen Sie durch Ihr Anliegen auch andere, die sodann wieder zu den Betroffenen werden(!). Sie wollen den Verkehr nicht vor Ihrer Haustüre, würden diesen jedoch ohne zu zögern auf andere Seeshaupter abwälzen(!).

Für die Seeshaupter in der Ulrichsau oder am westlichen Ende von Seeshaupt kann Ihre Umfahrung nicht gewünscht sein.

Daher seinen Sie versichert, dass sich die sodann unmittelbar Betroffenen mit allen Mitteln wehren werden.

Diese Info werde ich ab sofort an möglichst viele potentielle Opfer Ihrer unverantwortlic hen Strategie senden.

Für Ihren persönlichen Vorteil, sollen andere und die Natur büßen...

Unter Umständen hätten Sie vorab überlegen sollen, ob Sie an eine verkehrsreiche Straße ziehen sollen.


Mit besten Grüßen
Josef Zalud
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#5 Karla 2011-10-10 17:22
Seeshaupt ist ein Ort mit vielen Pendlern und Schülern, die mindestens zweimal täglich die Straße kreuzen. Zudem kommt, dass alle jenseits des Bahnüberganges über die Kreuzung müssen. Daran ändert auch die Westumfahrung Seeshaupts nichts.

Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie in Zukunft das Gewebegebiet beliefert werden soll? Selbst mit einer Westumgehung bekommen Sie diese Fahrzeuge nicht von der Seeseitener- und in Fortsetzung die Osterseenstraße .

Der größte Teil der 321 Unterschriften ist doch wahrscheinlich wegen der Querungshilfe zustande gekommen. Aber von der hört man nirgends mehr etwas.

Mit dem in der Dorfzeitung vorliegenden Plan zerstören Sie den gesamten Salzstein und das Naturschutzgebi et darum. Ist Ihnen bekannt, dass dieses Gebiet direkt an die Hohenbergerstr. anschließt. Falls nicht, sollten Sie sich vielleicht das Gebiet durch das Sie die Berthold-Trasse führen wollen nicht nur auf der Landkarte betrachten.
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#4 Stampfi 2011-05-18 12:55
Hi,

Meiner Ansicht absolut unnötig und zu schade für die Gebiete die dann mit einer weiteren Strasse geteilt würden.

Für 4 Millionen ist das niemals realisierbar, da ein paar gebiete etwas "sehr feucht" sind um es mal milde zu sagen. Da muß schon etwas mehr unterbau ran.

Warum es an der Hohenberger Str. dann eine Unterführung geben sollte und keinen Kreisverkehr (der ja immerhin dann weitere (Fahrweg)Option en ermöglichen würde) ist die nächste Frage.

Euer Stampfi
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#3 Georg Berchtold 2011-03-15 10:43
In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats vom 22.02.2011 wurde einstimmig die Weiterleitung des Antrages zur Prüfung der Westumfahrung von Seeshaupt an das staatliche Bauamt Weilheim beschlossen.

Georg Berchtold
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#2 Georg Berchtold 2011-01-28 21:26
Beglaubigter Auszug aus der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderats Seeshaupt vom 11.01.2011
Öffentliche Bekanngaben
e) Vorschlag zur Westumfahrung von Seeshaupt
Das Schreiben von Herrn G. Berchtold vom 10.01.2011 wurde am 10.01.2011 bei BGM Bernwieser mit Unterschriftsli sten und "Reinzeichnung" für eine Westumfahrung der Osterseenstraße abgegeben.
Die Unterschriftsli ste gilt ebenso für Querunghilfen am Bahnhof sowie an der Altglassammelst elle.
BGM Bernwieser verliest den Brief und zeigt die "Reinzeichnung". Er bedankt sich bei Herrn Berchtold für die Arbeit, die er sich gemacht hat.
Er wird diesbezüglich mit dem Landratsamt reden.
GRM Eiter bemerkt, dass in früheren Plänen schon eine Trasse gestrichelt war. Seeshaupt, 18.01.2011 Bernwieser, 1. Bürgermeister

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Georg Berchtold
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#1 Georg Berchtold 2011-01-28 21:16
Zum Thema Westumfahrung von Seeshaupt wurde am 28.01.2011 im Weilheimer Tagblatt ein Leserbrief von Herrn Stefan Becherer veröffentlicht.
Titel: Machbar, bezahlbar und sinnvoll. Bei Bedarf bin ich gerne bereit den Brief hier zu hinterlegen.

MfG Georg Berchtold
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